Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den Herrn!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, spricht der Herr; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken! (Jer. 31,31-34)

Darum spricht er, wenn er in die Welt kommt: »Opfer und Gaben hast du nicht gewollt; einen Leib aber hast du mir geschaffen. Brandopfer und Sündopfer gefallen dir nicht. Da sprach ich: Siehe, ich komme – im Buch steht von mir geschrieben -, dass ich tue, Gott, deinen Willen.« Zuerst hatte er gesagt: »Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt, sie gefallen dir auch nicht«, obwohl sie doch nach dem Gesetz geopfert werden. Dann aber sprach er: »Siehe, ich komme, zu tun deinen Willen.« Da hebt er das Erste auf, damit er das Zweite einsetze. Nach diesem Willen sind wir geheiligt ein für alle Mal durch das Opfer des Leibes Jesu Christi. (Hebr. 10,5-10)

Ihnen wollte Gott bekanntmachen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Ihn verkündigen wir, indem wir jeden Menschen ermahnen und jeden Menschen lehren in aller Weisheit, um jeden Menschen vollkommen in Christus Jesus darzustellen. (Kol. 1,27-28).

Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich [selbst], sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat. (Gal. 2,20).

Wir leben heute in der Erfüllung dieser obigen Passage aus Jeremia. Sie spricht vom neuen Bund, den der Herr als vollkommen anders bezeichnet. Er ist nicht wie der Bund, den er mit Israel schloss, als er sie aus Ägypten herausführte, sondern etwas Inwendiges, das er in unsere Herzen geschrieben hat. Wir wissen, dass der Herr Jesus selbst die Verkörperung der Bedingungen dieses Bundes ist, den er mit seinem eigenen Blut besiegelt hat. „Christus in euch“ bedeutet, dass alles, was dieser Bund beinhaltet, zu einer inneren Erfahrung für uns geworden ist. Er ist in uns eine innere Kraft und Offenbarung Gottes. „Christus lebt in euch“, sagt der Apostel, und erklärt, dass es Gott wohl gefiel uns das Geheimnis zu offenbaren. Was ist es? „Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit!“

Es gibt eine allumfassende Wahrheit, die alles revolutionieren würde (genauso wie der neue Bund eine absolute Revolution gegenüber dem alten Bund darstellt), wenn sie vollkommene Kontrolle von unserem Herzen, unserem Willen und unserem Verstand ergreifen und unser ganzes Bewusstsein beherrschen würde. Diese große Wahrheit, die alles verkörpert, ist diese: Gott hat beschlossen, dass nichts übrig bleiben soll, was nicht Christus ist! Er arbeitet darauf hin einerseits alles aus diesem Universum zu entfernen, was nicht Christus ist und andererseits dieses Universum damit zu erfüllen, was Christus ist. Das bedeutet, dass Gott nichts anerkennt oder akzeptiert, was nicht Christus ist, dass er aber auf alles sein Siegel setzt, was Christus ist. Der ewige Plan Gottes ist das volle Maß Christi in allem. Das ist das Ziel, auf das das ganze Weltall unweigerlich zusteuert. Es ist eine erstaunliche Erfahrung, wenn uns diese gewaltige Wahrheit wirklich bewusst wird, und es erklärt alles, was Gott jetzt an, mit und durch uns wirkt. In dieser Wahrheit finden wir deshalb auch den Schlüssel zu unseren Problemen. Sie versetzt uns mit einem Mal auf die Autobahn des ewigen Vorsatzes Gottes.

Wenn du dich nun fragst warum in der Welt trotz dieser Wahrheit alles mehr und mehr von Bösem erfüllt wird anstelle von Christus, dann hab ein wenig Geduld, ich werde es später näher beleuchten.

Im Kolosserbrief malt uns der Apostel Paulus aber genau dieses oben beschriebene Bild vor Augen. Er gibt uns zunächst eine unbeschreibliche und unvergleichliche Darstellung vom Herrn Jesus. Es gibt nichts vergleichbares im gesamten Wort Gottes als diese Enthüllung des Herrn Jesus im ersten Kapitel des Kolosserbriefes. Christus erscheint uns hier von Ewigkeit her in und durch seine Schöpfung. Es besteht alles zu ihm, von ihm und durch ihn. Christus regiert und kontrolliert alle Dinge als souveräner Herrscher. Sammeln wir alles und legen es in ein einziges Fragment und wir erhalten: „damit er in allem den Vorrang habe.“ Damit ist der einziggeborene Sohn Gottes gemeint. Und dann wird das alles in einem göttlichen Geheimnis zusammengefasst und so ausgedrückt: „Christus IN EUCH, die Hoffnung der Herrlichkeit.“ Christus ist in dir. Das macht aus dir ein Glied an seinem Leib, einen Teilhaber seiner göttlichen Natur, seines göttlichen Lebens. Der alles geschaffen hat und alle Dinge im Universum in seinem Inneren zusammenhält, befindet sich in dir!

Dann lesen wir: „da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt … und den neuen angezogen“ (Kol. 3,9-10). Was bedeutet das? Das bedeutet, dass alles, was nicht Christus ist, abgelegt, abgestoßen und weggetan wird. Aber alles, was Christus ist, wird angezogen, angelegt und einverleibt. So wird Gottes Absicht und ewiger Vorsatz, nämlich die absolute Vorrangstellung seines Sohnes, verwirklicht, indem die Gläubigen ihn anziehen. Deshalb lesen wir in Kapitel 3, dass wir „mit Christus auferweckt worden“ sind. Paulus erklärt uns, dass das die Bedeutung der Taufe ist (Kol. 2,12).

Christus ist nicht lediglich eine zweite Person oder Kraft, die gekommen ist um UNS zu unterstützen, UNS anzuregen und UNS zu stärken in UNSEREM Leben und Dienst für Gott, oder damit er aus UNS etwas macht. Das ist ganz und gar nicht der Gedanke und der Blickwinkel, den uns Gottes Wort gibt. Und dennoch ist gerade diese Denkweise tragischerweise die allgemeine Ansicht in der Welt. Christen warten darauf (wenn auch gar unbewusst), dass sie als Christen zu etwas gemacht werden; und christliche Arbeiter und Diener des Herrn wollen (wenn auch vielleicht unwillentlich) als Arbeiter und Diener zu etwas gemacht werden; und sie warten darauf, dass Christus SIE unterstützt, sich hinter SIE stellt und SIE als seine Diener in seinem Werk zu etwas macht. Dieses ganze Konzept steht aber in Wirklichkeit im krassen Gegensatz zur Wahrheit. Die Wahrheit ist, dass nicht wir, sondern Christus alles in allem sein muss und auch sein wird. Wir müssen abnehmen, er aber muss wachsen (Joh. 3,30). Er wird in allem der Erste sein und den Vorrang haben. Der Eindruck, den wir in unserem Leben und unserem Dienst der Welt vermitteln, sollte nicht sein: „Welch ein guter Mensch er doch war!“ oder: „Was für eine gute Frau sie ist!“ oder: „Welch ein feiner Diener!“ sondern: „Welch eine Gegenwart Christi! Was für ein Zeugnis für Christus! Welch eine Atmosphäre Christi! Welche eine Offenbarung des Lebens Christi!“

Was ich als nächstes sagen werde mag schwer zu akzeptieren sein und es fällt mir auch nicht leicht es zu sagen, aber Aufrichtigkeit und Treue verlangen, dass solche Dinge gesagt werden. Es wird eines Tages eine große Überraschung in dieser Hinsicht geben. Es existiert eine ganze Menge Energie, Aktivität, Betrieb, Eifer und Hingabe im Werk und Dienst des Herrn, die etwas sehr Großes hervorzubringen und etwas Langanhaltendes zu bewirken scheint. Es steht uns nicht zu zu richten, sondern vielmehr die Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, die Gott festgelegt hat. Wenn letztendlich jedes Werk, jeder Dienst und jede Aktivität in der Waagschale gewogen wird und dadurch die Entscheidung fällt, was für immer bleibt und was für immer vergeht, dann wird alles, was bloße menschliche Anstrengung für Gott war, verschwinden; alles, was nur menschliche Unternehmung für den Herrn war, wird nicht bestehen; alles, was in irgend einer Weise aus der Kraft und dem Willen des Menschen kam – selbst wenn es aus einer Hingabe zu Gott entstand – wird verschwinden. Nur das, was aus der Energie, Weisheit und Kraft Christi geschah, wird bestehen bleiben. Gott benutzt nicht unsere Energie und Kraft. Er fordert uns dazu auf die Energie und Kraft Christi zu benutzen. Gott kann sein Siegel auf nichts setzen, was vom Menschen kommt. Sein Siegel ruht ausschließlich auf dem, was von seinem Sohn kommt. Deshalb ist es verkehrt zu behaupten, dass etwas ein großes Werk für Gott ist, bloß weil es wie ein großes und beträchtliches Werk für Gott aussieht. Wir müssen stattdessen sicher sein, dass das Werk, das wir verrichten, nicht von der Triebkraft des Menschen, seinem Eifer für Gott oder von der Planung und der Anstrengung menschlicher Organisation getragen ist, sondern von dem heiligen Geist angetrieben wird und dass Christus selbst sein Leben und seine Kraft ist. Wir können uns dessen sicher sein, dass am Ende die treibende Kraft von menschlichen Persönlichkeiten und ihren Anstrengungen ausgehen wird. Man sieht diese Tatsache deutlich in der Geschichte vieler, die behaupteten Gottes Werk zu tun.

Ich sage das nicht um Zweifel zu säen, sondern um die Wahrheit zu betonen. Eifersucht ist angebracht, wenn es um Christus geht. Am Ende wird im Universum nichts mehr übrig bleiben, was nicht Christus ist. Wir müssen erkennen, dass der ewige Vorsatz Gottes mit Christus zu tun hat, in ihm seine Erfüllung findet und letztendlich er selbst IST. Deshalb hängt auch unsere Brauchbarkeit davon ab, inwiefern wir aus ihm leben und alles aus ihm heraus wirken.

Nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Dieser Wandel von Christus im Himmel zu Christus in euch hat genau dieses Ziel vor Augen. Wie er in den Himmel erhöht worden ist, so muss er in uns erhöht werden, wodurch wir in sein Bild verwandelt werden und er Gestalt in uns gewinnt, bis in uns nichts mehr von uns selbst übrig ist, sondern alles von Christus durchdrungen ist. „Nicht mehr ich“ ist eine sehr inhaltsreiche Aussage, weil dieses „Ich“ vielseitig ist. Da gibt es „ich mag“ und „ich werde“, „ich denke“ und „ich will“. Und dann das Gegenteil: „ich mag nicht“, „ich werde nicht“, „ich denke nicht“, „ich will nicht“ usw. und das ist nur der Anfang. Die Umwandlung in das Bild Jesu beinhaltet, dass genau dieses „Ich“ vollständig aus dem Weg geräumt wird. O welch ein Unterfangen ist das! In unserer täglichen Erfahrung werden wir auf die verschiedensten Weisen mit diesem „Ich“ konfrontiert und dann lautet die Frage wieder: Soll Christus leben oder das „Ich“? Im Endeffekt geht es deshalb im christlichen Leben stets darum, ob mein Wille oder der Wille Jesu in mir geschehen soll.

Manchmal, wenn sich dies in unseren täglichen Wünschen, Vorlieben, Gewohnheiten, Plänen und unseren natürlichen Entscheidungen äußert, müssen wir uns selbst die Frage stellen: Wo ist das Kreuz in unserem Leben und wo ist das Wirken des heiligen Geistes durch das Kreuz? Wir sollten sicherstellen, dass wir keine Grauzonen und „toten Winkel“ in unserem Leben haben, wo wir meinen etwas für Jesus zu tun, wenn es in Wirklichkeit für uns selbst geschieht. Jedes kleine dieser „Ichs“ stellt sich Gottes Absicht entgegen, dass Christus in uns alles in allem sein soll. Denn alles, was selbst der hingebungsvollste Christ für den Herrn tut, wird in seinem Ewigkeitswert beschränkt, wenn es nicht durch Christus in ihm gewirkt wird, sondern aus dem Antrieb seines eigenen Ichs.

Was am Ende vollständig und ewig bleiben wird, das ist ausschließlich Christus. Das ist ein langsamer und stetiger Prozess im Christen, von dem die Welt zwar nicht viel wahrnimmt, den Gott aber in jedem Christen wirkt. Zwar erhält der Mensch bei der Neugeburt sofort die göttliche Natur, also das Leben Christi. Seine Gesinnung oder seine Denkweise muss aber noch eine Umwandlung in das Ebenbild Christi erleben. Gottes Geist dringt im Gläubigen bis zur Wurzel des Ichs vor und errichtet in seiner Gesinnung ein ganz neues Fundament. Und jeder Stein, den Gott auf dieses Fundament legt, wird von ihm geprüft, angepasst und gereinigt. Es ist so, als würde Gott etwas einsetzen und dann testen, überprüfen; dann schleift und formt er es, bis es vollständig aus nichts anderem als Christus besteht und in ihm gegründet ist.

Wer wird aber den Tag seiner Ankunft ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Goldschmieds und wie die Lauge der Wäscher. Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen; er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem HERRN Speisopfer bringen in Gerechtigkeit, und dann wird dem HERRN das Speisopfer Judas und Jerusalems gefallen wie in vergangenen Tagen und wie vor langen Jahren. (Mal. 3,2-4)

Er reinigt das Gold bis die ganze Schlacke entfernt ist und nur noch reinstes Gold übrig bleibt. Das, was in Ewigkeit bleibt, ist Christus allein. Der Herr reduziert nach und nach alles, was in uns Schlacke ist, also alles, was nicht Christus ist. Das ist Gottes Werk, nicht unseres. Er ist der Goldschmied, der Wäscher, der Töpfer, der Weingärtner… Unser Werk ist es durch den Glauben in Jesus zu bleiben und uns keinen Zentimeter von dort wegzubewegen. Ich weise damit nur auf ein zentrales Gesetz hin. Ist es nicht wahr, das Gott entschlossen ist am Ende in diesem Universum nichts anderes zu sehen, als Christus allein und alles andere für immer zu entfernen?

Es ist ein herrlicher Blick in die Ewigkeit, zu wissen, dass das Universum mit Christus erfüllt sein wird und Gott darin seinen ewigen Vorsatz verwirklicht. Wenn der Herr die völlige Kontrolle über das Leben eines Menschen erhält und das Kreuz in diesem Leben wirklich Eingang findet, sodass dieser Mensch sagen kann: „Ich bin mit Christus gekreuzigt“, dann kommt nichts mehr durch und vorbei, was nicht Christus ist. Dem Herrn entgeht nichts, und es kann sich nichts an ihm vorbeischleichen, was aus dem ersten Adam besteht. Das ist die Bedeutung dessen, dass unser Herr Jesus die „sieben Geister Gottes hat“ (Offb. 3,1) und „sieben Augen“ (Sach. 3,9; Offb. 5,6). Es bezieht sich auf seine Allgegenwart und seine vollkommene geistliche Sicht. Jesus hat die sieben Geister Gottes, und es entgeht nichts seiner Aufmerksamkeit, er nimmt alles wahr, weiß alles und versteht alles. Er hat eine vollkommene Wahrnehmung, ganz besonders wenn es um Dinge geht, die sein ultimatives Ziel gefährden, und er weiß genau, wo die hauchdünne Grenze zwischen seinem Leben und unserem Ich liegt. Wir wissen nicht, wo sich diese Dinge überlappen, aber er weiß es genau, und er lässt nichts durch, was nicht sein Siegel trägt. Das ist die Herausforderung, vor der wir stehen. Bis es uns der Herr durch eine himmlische Erleuchtung offenbart, können wir nicht erkennen, wie groß der Unterschied zwischen unserem Ich und Christus ist. Aber wenn der Herr etwas tut, dann bleibt es in Ewigkeit.

Sind unsere Herzen gänzlich mit dem Herrn erfüllt? Das bedeutet: „Ich bin mit Christus gekreuzigt! Nicht mehr ich, sondern Christus!“ Das ist die Herausforderung, aber gleichzeitig auch die herrliche Möglichkeit, denn alles, was Christus ist, das ist er in uns, wenn wir sein Kreuz auf uns nehmen – wenn wir gänzlich mit ihm sterben und unsere Gesinnung von ihm erneuern lassen (Eph. 4,23; Kol. 3,10).

Durch seine Gemeinde ist Gott dabei der Welt die einfachen Tatsachen der Erlösung in einem noch nie da gewesenen Ausmaß zu offenbaren. Und wenn die ganze Welt ihre Möglichkeit gehabt hat, „dann wird das Ende kommen“. Zwei Dinge sind unmissverständlich ersichtlich: Gott ist dabei die Welt mit dem Evangelium von seinem Reich zu erfüllen, und die Welt ist dabei mit rasender Geschwindigkeit den Kelch ihrer Bosheit aufzufüllen. Es gibt aber noch ein drittes Merkmal dafür, dass das Ende nahe ist: das durch Leiden bewirkte Heranreifen der Heiligen für die große Ernte. Denn Christus ist in ihnen die Hoffnung der Herrlichkeit.