David Clayton

Die Bewegung der Festehalter wächst und gedeiht. Einige heißen es willkommen während andere dieser Entwicklung keine Bedeutung beimessen. Andere hingegen, wie ich, finden es alarmierend und glauben, dass es komplett gegen die grundlegenden Prinzipien des Evangeliums geht und es letztendlich Gottes Volk ins Judentum zurückbefördert oder ähnliches bewirkt.

Diese Bewegung gedeiht auf dem Boden einer gesetzlichen Anschauungsweise, bei der der Schwerpunkt auf Werken anstelle des Glaubens liegt. Es verwundert nicht, dass die große Mehrzahl derer, die dieser Bewegung beitreten, kurz darauf auch der Irrlehre der “heiligen Namen” und des “Neumond-Sabbats” anheimfallen.

Ich wurde vor Kurzem ermahnt, dass ich die Leute nur unnötig vor den Kopf stoßen würde, wenn ich mich weiterhin öffentlich gegen das Festehalten ausspreche. Ich verärgere mit Sicherheit viele, weil ich diese Irrlehre so oft angreife. Es aber unnötig zu nennen, ist meines Erachtens nach ein Trugschluss. Der Apostel Paulus selbst hatte folgendes zu sagen, als er mit derselben Art von Situation konfrontiert wurde:

Aber selbst Titus, der bei mir war, ein Grieche, wurde nicht gezwungen, sich beschneiden zu lassen. Es hatten sich aber einige falsche Brüder eingedrängt und eingeschlichen, um auszukundschaften unsere Freiheit, die wir in Christus Jesus haben, und uns so zu knechten. Denen wichen wir auch nicht eine Stunde und unterwarfen uns ihnen nicht, auf dass die Wahrheit des Evangeliums bei euch bestehen bliebe. (Gal. 2,3-5)

Paulus wusste, welche Konsequenzen es nach sich gezogen hätte, wenn er diese Gesetzlichkeit einfach ignoriert hätte. Er erklärt, dass ihre Verkündiger Menschen in die “Knechtschaft” führten. Da ist es nicht verwunderlich, dass er sich nach seinen eigenen Worten ihnen nicht eine Stunde unterwarf.

Es besteht eine große Gefahr für Gottes Volk, das durch den Glauben gerechtfertigt in Christus lebt, wenn es sich wieder den Werken des Gesetzes zuwendet. Paulus erhob seine Stimme deshalb feierlich und ernsthaft, um die Gefahr zu offenbaren:

Siehe, ich, Paulus, sage euch: Wenn ihr euch beschneiden lasst, so wird euch Christus nichts nützen. Ich bezeuge abermals einem jeden, der sich beschneiden lässt, dass er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen. (Gal. 5,2-4)

Paulus wies sogar unmissverständlich darauf hin, dass die Gesetzlichkeit, der sich die Galater zuwandten, im Halten von bestimmten Zeiten offenbarte.

Ihr beachtet bestimmte Tage und Monate und Zeiten und Jahre. Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe. (Gal. 4,10-11)

Festehalter behaupten, dass diese “Tage und Monate und Zeiten und Jahre”, die die Galater hielten, heidnische Feste gewesen seien. Doch das ist nicht im Geringsten wahr. Nirgendwo im Galaterbrief behauptet Paulus, dass das Problem der Galater in der Beachtung von heidnischen Praktiken lag. Von Anfang an identifiziert er das Problem: Die Galater waren vom Gesetz fasziniert und wollten sich dem Halten des Gesetzes zuwenden. Doch warum sollten sie so etwas Dummes tun wollen?

Paulus erwähnt “falsche Brüder”, die aus Judäa zu den Galatern kamen, um die Gemüter der Brüder zu vergiften und sie davon zu überzeugen, dass der Glaube an Christus für ihre Erlösung nicht genug sei. Sie machten ihnen weis, dass sie zusätzlich dazu auch noch Gesetzeswerke darbringen müssten. Der erste Schritt in diese Gesetzlichkeit war die Beschneidung, worauf Paulus in seinem Brief einige Male hinweist.

Galater Kapitel 4 ist in dieser Hinsicht eines der wichtigsten Passagen im Neuen Testament. In diesem Kapitel gibt Paulus eine überaus deutliche Erklärung über den Stellenwert des Gesetzes, den Grund, warum es gegeben wurde und warum der Christ nicht mehr von ihm regiert und beherrscht werden muss. Doch trotz der klaren Erklärung von Paulus, schaffen es einige dennoch, dieses ganze Kapitel auf den Kopf zu stellen und das genaue Gegenteil davon, was Paulus gemeint hat, in seine Worte hineinzulesen.

In diesem Artikel werden wir einen kurzen Blick auf die ersten 11 Verse von Galater 4 werfen und sie kurz erklären. Alle, die mit einem ehrlichen Herzen lesen, sollten mühelos erkennen, was diese Passage wirklich sagt.

Die Erklärung

Ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr ist über alle Güter; (Gal. 4,1)

In diesem ersten Vers sehen wir von wem in dieser Passage die Rede ist. Es geht hier um den “Erben”. Laut Passage ist zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er durch Erbschaft Herr über alle Güter ist. Wer ist dieser Erbe? Der vorherige Vers gibt Antwort darauf. Es geht um den letzten Vers von Kapitel 3, wo wir lesen:

Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr ja Abrahams Same und nach der Verheißung Erben. (Gal. 3,29)

Hier lesen wir, dass wir Abrahams Same sind, wenn wir Christus angehören. Der Same ist Christus selbst! Wir werden ein Teil des Samens, also ein Teil von Christus. Dadurch sind wir aber auch ERBEN gemäß der Verheißung Gottes, die da ist, in Abrahams Samen die ganze Welt zu segnen. Der Vers meint mit Erben also alle, die Christus angehören. Paulus sagt uns, dass dieser Erbe, der einmal alles ererbt, zunächst wie ein Knecht behandelt wird, solange er ein Kind und damit noch unmündig ist. Das bedeutet nicht, dass er wie ein Knecht arbeiten muss, sondern einfach nur, dass er unter der Herrschaft anderer ist, die über ihn bestimmen. Er kann nicht tun, was er will. Das bleibt so, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, den der Vater bestimmt hat. Dann wird er zu einem Erwachsenen.

sondern er untersteht Vormündern und Verwaltern bis zu der Zeit, die der Vater bestimmt hat. (Gal. 4,2)

Als Kind untersteht der Erbe “Vormündern und Verwaltern”. Wer sind diese Vormünder und Verwalter? In Kapitel 3,24 lesen wir:

So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden. (Gal. 3,24)

Das ist unmissverständlich klar. Ein Zuchtmeister ist ein Vormund, ein Verwalter. Diese “Vormünder und Verwalter” sind also nichts anderes als das Gesetz. Als Kinder (geistlich betrachtet) wurde Gottes Volk unter den Zuchtmeister des Gesetzes gestellt. Sie wurden unter die Kontrolle und Herrschaft von Gesetzen und Regeln gestellt, genauso, wie man es mit Kindern macht, wenn sie noch unmündig sind.

So auch wir: Als wir unmündig waren, waren wir geknechtet unter die Mächte der Welt. (Gal. 4,3)

Paulus erklärt diese Veranschaulichung, indem er sagt, das wir auf dieselbe Art und Weise (“so auch wir”) einst unter der Kontrolle der Mächte der Welt waren. Wen meint Paulus mit “wir”? Spricht er von den Heiden oder den Juden? Paulus selbst war zwar Jude, aber die Galater waren Heiden. Warum zählt er sich dann zu ihnen und sagt “WIR”? Ganz einfach, er spricht hier nicht von sich und den anderen als Juden oder Griechen, sondern ganz generell als Volk Gottes. Paulus war ein Kind Gottes, genauso wie die Galater, an die er diesen Brief geschrieben hatte. Paulus redet von Christen, nicht von Ungläubigen. Deshalb sagt er: “wir”, die Kinder Gottes, waren einst unter den Mächten der Welt. Wir wurden mit anderen Worten einst von Elementen regiert, die ausschließlich mit dieser Welt zu tun hatten. Wann war das? Wann wurde Gottes Volk von “Mächten der Welt” regiert? Es war zur Zeit des Gesetzes! Das Gesetz hatte NUR mit den Dingen dieser Welt zu tun.

Nun hatte ja der erste Bund seine Satzungen für den Gottesdienst und sein irdisches Heiligtum. (Hebr. 9,1)

Das Heiligtum war irdisch, das Opfer war irdisch, der Weihrauch war irdisch, genauso wie die Altäre, der Leuchter, die Ämter und Dienste, das Volk, das Land und einfach ALLES im Gesetz war von dieser Welt. Sie wiesen zwar auf himmlische Dinge hin, waren aber selbst MÄCHTE bzw. ELEMENTE DER WELT.

Viele Festehalter glauben eben diese Tatsache nicht. Das ganze Gesetz bestand aus Symbolen und Veranschaulichungen, die nur von dieser Welt waren. Sie waren lediglich Symbole der wahren Dinge. Diese Tatsache ist so unmissverständlich klar, dass kein aufrichtiger Mensch sie leugnen kann. Und dennoch gibt es Menschen, die sie nicht akzeptieren wollen.

Ihrer Ansicht nach konnte Paulus die von Gott gegebenen Gesetze unmöglich als “Mächte der Welt” bezeichnen. Aber warum denn nicht? Sie waren ja genau das! Darum bezeichnet Paulus das Heiligtum auch als “irdisches Heiligtum”. Es war von der Welt, auch wenn es für die Anbetung Gottes geweiht war.

Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan, auf dass er die, die unter dem Gesetz waren, loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr nun Kinder seid, hat Gott den Geist seines Sohnes gesandt in unsre Herzen, der da ruft: Abba, lieber Vater! (Gal. 4,4-6)

Als die Zeit kam, die der Vater bestimmt hatte, sandte Gott seinen Sohn, der unter diesem Regierungssystem des Geseztes auf die Welt kommen und leben sollte. Er sandte ihn, um sein Volk von diesem Gesetzessystem, das für geistliche Kinder entworfen war, zu befreien, damit er sie endlich als erwachsene und mündige Erben behandeln konnte. Dies geschah, indem sie “die Sohnschaft empfingen”.

Das bedeutet, dass sie nicht mehr als Knechte, sondern als Söhne behandelt werden sollten. Fortan sollten sie nicht mehr unter einem Zuchtmeister, unter Vormündern und Verwaltern bzw. unter den Mächten der Welt leben, sondern als mündige Erwachsene Erben der Verheißung Abrahams sein. Sie sollten zum einen von dem Regierungssystem des Gesetzes befreit werden, welches sie wie Knechte behandelt hatte und zum anderen als erwachsene Söhne Gottes unter das Regierungssystem des Geistes Christi gestellt werden. Dieser Geist Gottes im Herzen seiner Kinder befähigt sie, Gott ihren Vater zu nennen und ihn nicht mehr als Richter und Gesetzgeber zu betrachten.

Denn ihr habt nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, dass ihr euch abermals fürchten müsstet; sondern ihr habt einen Geist der Kindschaft empfangen, durch den wir rufen: Abba, lieber Vater! (Röm 8,15)

Die Schlussfolgerung ist also, dass wir (das Volk Gottes) nicht mehr Knechte sondern Söhne sind.

Aber zu der Zeit, als ihr Gott noch nicht kanntet, dientet ihr denen, die ihrer Natur nach nicht Götter sind. (Gal. 4,8)

Paulus sagt, “zu der Zeit” dienten sie Dingen, die in Wahrheit keine Götter sind. Er sagt auch, dass sie zu der Zeit Gott gar nicht kannten. Auf welche Zeit bezieht er sich? Er meint natürlich die Zeit, als sie noch nicht wie Söhne, sondern vielmehr wie Sklaven behandelt wurden. Er spricht von der Zeit vor dem Kommen Christi, als sie noch unter Vormünder und Verwalter gestellt waren. Zu der Zeit betete Gottes Volk durch Rituale und Zeremonien an. Sie dienten Dingen, die nicht Götter sind. Ihre Religion drehte sich um weltliche Dinge, durch die sie nie zu Gott gelangen konnten. Also wurden diese Dinge selbst zu ihren Göttern.

Um verstehen zu können, was Paulus sagt, müssen wir nur auf den Zustand der Juden zur Zeit der Kreuzigung von Christus blicken.

Wen beteten sie an? Sie hielten die Gesetze so gut es menschlich nur möglich war; sie beteten im Heiligtum an, sie hielten alle Feste, aber wen beteten sie in Wirklichkeit an? Jesus hatte ihnen ja deutlich erklärt, dass ihr ganzer Gottesdienst nicht bedeutete, dass sie wirklich Gott anbeteten. Hier ist seine Bewertung ihrer Anbetung:

Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. (Joh. 8.44)

Wen beteten die Juden also an? Bedeutete ihr ganzes Gesetzeshalten, dass sie tatsächlich Gott anbeteten? Ganz und gar nicht! Natürlich gab es einige unter ihnen, die Gott anbeteten, doch der Punkt ist, dass das Halten des Gesetzes in sich selbst keine wahre Gottesanbetung bedeutet. Wenn doch, dann hätte jeder, der das Gesetz hielt, Gott angebetet. Doch die Worte Jesu zeigen deutlich, dass das Halten des Gesetzes nicht bedeutete, dass die Juden Gott tatsächlich anbeteten. Sie wurden vielmehr zu Satansanbetern, trotz ihres Gesetzehaltens. Das ist es, worauf sich Paulus bezieht, wenn er sagt, dass sie zu der Zeit als Volk Gottes weltlichen Dingen dienten, die von Natur aus keine Götter sind. Denn wenn jemand nur mit Gesetzen und Zeremonien zu tun hat, kann er Gott nie wahrhaftig kennen, sondern nur die Gesetze, mit denen er zu tun hat. Wir müssen von solch einer Anbetung befreit werden, bevor wir Gott so erkennen können, wie er wirklich ist. Die, die Gott im Geist und in der Wahrheit anbeteten, blieben nicht bei den Zeremonien und Ritualen stehen, sondern gingen weiter, bis sie Gott selbst fanden. Der Rest von ihnen hingegen, blieb bei den Zeremonien stehen.

Nun aber, da ihr Gott erkannt habt, ja vielmehr von Gott erkannt seid, wie wendet ihr euch dann wieder den schwachen und dürftigen Mächten zu, denen ihr von Neuem dienen wollt? (Gal. 4.9)

Paulus fährt fort und drückt sein Entsetzen darüber aus, dass die Galater das Gesetz annahmen. Jetzt, da Christus gekommen war und sie mit der wahren Religion Gottes bekannt gemacht hatte, jetzt, da sie zu Söhnen Gottes geworden waren, wie ist es da möglich, dass sie nun zu den schwachen und hilflosen Werken des Gesetzes und zu einem Anbetungssystem, das ausschließlich mit dieser Welt zu tun hatte, zurückkehren wollten? Paulus sagt, dass sie sich „erneut nach der KNECHTSCHAFT sehnten“ (wie es die King James Übersetzung treffend wiedergibt). Vergessen wir nicht, wie er in Vers 3 bereits erklärt hat, dass sich das Volk Gottes in der Knechtschaft befand unter den Elementen der Welt, als sie geistlich gesehen noch Kinder waren. Nun war Paulus erstaunt, dass sie Gott in Christus erkannt hatten und trotzdem wieder in die Knechtschaft zurückkehren wollten, wo sie erneut vom Gesetz regiert und von Zeremonien und Ritualen kontrolliert wurden, die nur mit dieser Welt zu tun hatten. Diese Zeremonien waren „schwach und dürftig“, weil sie nicht vollkommen machen konnten.

Ist das aber wirklich die Bedeutung dieser Passage? Wollten diese Menschen wirklich zum Gesetz zurückkehren? Es ist unmissverständlich! Vers 21 zeigt deutlich, was diese Galater vorhatten.

Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt: Hört ihr nicht das Gesetz? (Gal. 4,21)

Sie wollten wieder zurück unter die Regierung und die Kontrolle des Zuchtmeisters, um erneut vom Gesetz beherrscht zu werden. Durch diese Entscheidung verwarfen sie in Wahrheit die Regierung Christi durch den Geist.

Ihr beachtet bestimmte Tage und Monate und Zeiten und Jahre. Ich fürchte für euch, dass ich vielleicht vergeblich an euch gearbeitet habe. (Gal. 4,10-11)

Zur Zeit der frühen Gemeinde, wurde das Festehalten durch die jüdischen Christen fortgeführt. Viele von ihnen versuchten weiterhin alle Werke des Gesetzes zu tun. Einige von ihnen waren offenbar derart verblendet, dass sie tatsächlich weiterhin Tieropfer darbrachten. Gott übersah diese Ignoranz, weil sie Juden waren und ihre Kultur und ihr Lebensstil das Gesetz beinhaltete. Es war für sie sehr schwierig, ihre Gewohnheiten abzulegen.

Auf dem Jerusalemer Konzil wurde die Entscheidung gefasst, dass die Heidenchristen die Werke des Gesetzes nicht halten mussten, doch die Juden anscheinend schon. Das erklärt, warum manche Christen die Feste hielten, während es anderen verboten war.

Diese Verwirrung beeinflusst uns auch heute noch. Einige wohlmeinenden Geschwister bestehen nämlich vehement darauf, dass das Festehalten ein entscheidender Teil des christlichen Lebens sei. Die Auswirkungen des Festehaltens sind jedoch ein Lebensstil, bei dem man immer mehr in die Gesetzlichkeit abgleitet, da die Annahme eines Gesetzeswerkes einen unweigerlich zu der Frage führt: „Warum denn nicht alle Werke des Gesetzes befolgen?“ Und genau das sehen wir heute. Einige Festehalter ziehen es konsequent durch und versuchen, alle Regelungen im Gesetz Moses zu halten!

Mit der Autorität Gottes sage ich deshalb deutlich ohne Entschuldigung, dass das Festehalten heute eine Verleugnung Christi bedeutet. Es bedeutet, dass man sich von der Realität abwendet und sich wieder den Schatten und Symbolen zuwendet. Sollten wir heute noch Tiere opfern, wenn doch Christus unser wahres Passahfest ist? Sollten wir heute die Feste halten, wenn Christus doch die Erfüllung aller Feste ist? Sollten wir weiterhin das Foto betrachten, wo die Person auf dem Foto bereits zu uns gekommen ist? Sollten wir uns unter den Zuchtmeister stellen, wo doch die Zeit, die vom Vater bestimmt war, bereits gekommen ist?

Die Antwort darauf ist ein klares und deutliches „NEIN!“