Leben in Christus

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Dies ist ein Archiv aller Artikel aus unserem Newsletter „Leben in Christus“. Es ist ein Archiv von Bibelstudien, die chronologisch und inhaltlich aufeinander aufbauen. Sie erklären Schritt für Schritt das Evangelium vom Reich Gottes. Lies sie und du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich frei machen!

Eine verkrüppelte Hand

by Erwin Zoor

Es gibt zwei Wahrheiten, die ich für unangreifbare Tatsachen halte:

  1. Gott ist treu. Er erfüllt immer seine Verheißungen.
  2. Alle Verheißungen Gottes müssen durch den Glauben empfangen werden. Man kann auf keinem anderen Weg an sie herankommen.

Beachte bitte folgende Veranschaulichung: Wenn ich dir Eintausend Euro entgegenstrecke und zu dir sage: “hier, das gehört dir”, dann brauchst du nur deine Hand auszustrecken und es dir zu nehmen. Du würdest nicht deine Zunge oder deinen Fuß ausstrecken, sondern deine Hand. Warum die Hand? Weil deine Hand das Werkzeug ist, mit dem du Dinge greifst. Sie wurde zu diesem Zweck entworfen, und wenn du sie nicht benutzt, dann kann es sein, dass du viele Geschenke bekommst, die im Endeffekt aber nie in deinen Besitz gelangen. Nicht, weil du keine Geschenke erhalten hättest, sondern weil du sie nie ergriffen hast.

Welches Gesetz?

by Erwin Zoor
Welches Gesetz?

Dieses beliebte Bild sagt nicht die ganze Wahrheit.

Ich war ein wenig überrascht, als ich nach der Veröffentlichung des Artikels “Ganz Israel wird gerettet” (Leben in Christus 39, Aug. 2012) von unseren Lesern Nachrichten erhielt, dass wir in dem Artikel nicht deutlich genug ausgedrückt hätten, welches Gesetz wir meinen. Hier ist ein Beispiel für solch eine Aussage, die einige Leser für unklar hielten:

“Das Gesetz war eine Notlösung um das Volk zu unterrichten (erziehen) bis der verheißene Same kommen sollte. Das Gesetz hatte ein Ziel, einen Zweck, ein Ende. Als dieses Ziel erreicht war, hatte das Gesetz seinen Zweck erfüllt und seine Befehlsgewalt fand ein Ende.”

Der Islam und das falsche Christentum

by Erwin Zoor
IslamFalschesChristentum

Vor Kurzem stieß ich beim Stöbern im Internet auf Debatten zwischen Moslems und Christen. Als ich mir einige dieser Videoclips ansah, war ich überrascht, dass die Argumente der Moslems gegen das Christentum sich scheinbar auf zwei Punkte konzentrieren.

  1. Jesus ist nicht Gott und auch nicht sein einzig geborener Sohn.
  2. Der Mensch kommt nicht als Sünder auf die Welt.

Christliche Einigkeit

by Erwin Zoor

Christliche EinigkeitChristliche Einigkeit gehört stets zu den christlichen Dingen, die von größter Wichtigkeit sind. Doch während christliche Einigkeit an sich wichtig ist, ist es noch viel wichtiger zu wissen, was sie eigentlich ist. Etwas als christliche Einigkeit zu verkündigen und anzustreben, was nicht christliche Einigkeit ist, ist ein überaus gefährlicher Fehler und immenser Verlust. Dies ist sehr oft geschehen und geschieht auch jetzt als Teil bestimmter “Strömungen”, die von religiösen Gemeinschaften und Organisationen angetrieben werden.

Um christliche Einheit als das zu erkennen, was sie wirklich ist, ist es hilfreich zunächst zu verstehen, was sie nicht ist:

Ganz Israel wird gerettet

by Erwin Zoor

Eine Betrachtung von Römer 11

Römer 11 ist ein oft missverstandenes Kapitel. Es ist eines der schwierigen Kapitel in der Bibel, weil es zu lehren scheint, dass Gott eine besondere Zuneigung zu dem Volk der Juden empfindet und deshalb besondere Anstrengungen unternimmt sie als Volk wieder zu sich zurückzuführen. Viele sind zu der Auffassung gelangt, dass Gott das Volk der Juden mehr liebt als alle anderen und dass er mehr für sie tun wird als für irgend eine andere Gruppe von Menschen auf Erden. Einige gehen sogar noch einen Schritt weiter und behaupten, dass das Halten des Gesetzes Mose fest mit dem Gottesdienst der Juden verwoben sei und, wenn sie sich wieder Christus zuwenden, das Halten des Gesetzes erneut zu einem zentralen Merkmal ihrer Anbetung werden wird.

Und Gott sagte „NEIN“

by Erwin Zoor
  • Ich bat Gott, er möge mir meinen Stolz nehmen, und Gott sagte: „NEIN.“ Er sagte, er sei nicht an ihm, mir den Stolz wegzunehmen, sondern an mir, meinen Stolz abzulegen.
  • Ich bat Gott, er möge mein behindertes Kind gesund machen, und Gott sagte: „NEIN.“ Er sagte, der Geist des Kindes sei gesund, der Körper sei doch vergänglich.
  • Ich bat Gott, er möge mir Geduld schenken, und Gott sagte: „NEIN.“ Er sagte, Geduld sei ein Nebenprodukt von Bedrängnis. Geduld sei kein Geschenk, sondern ein Verdienst.
  • Ich bat Gott, er möge mir Glück gewähren, und Gott sagte: „NEIN.“ Er sagte, er erteile Segen, das mit dem Glück sei meine Sache.

Die Ordnung des Neuen Testamentes

by Erwin Zoor

 

Die Evangeliumsordnung oder die Ordnung des Neuen Testamentes und des Christen, ist Christus selbst: der lebendige, gegenwärtige Christus, welcher ist “alles, und in allem”.

Die Ordnung des Neuen Testamentes und des Christen ist Gott in Christus, welcher ist der Erbauer seiner Gemeinde – nicht Mose oder irgend welche Menschen im Namen und als Stellvertreter von Mose.

Die Ordnung des Neuen Testamentes und des Christen ist Christus selbst in Person, durch seinen heiligen Geist. Er ist das persönliche Haupt eines jeden Menschen als Individuum und nicht als Gemeinschaft mit einer zentralisierten Hierarchie.

Ein neues Leben

by Erwin Zoor

Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. (2.Kor. 5,17)

reaco coachWie ist es bekehrt zu sein? Manche sagen, es bedeutet das Leben Christi zu haben, aber wenn wir das sagen, drückt es nicht alles aus. Lass mich dir deshalb meine eigene Erfahrung erzählen.

Am 27. Dezember 2009 besuchte ich einen Fastentag in der Gemeinde in Albion, Manchester (Jamaika). Wir kamen verspätet an, aber das war nicht schlimm. Als ich das Gebäude betrat, fühlte ich mich irgendwie angespannt. Ich dachte, ein wenig frische Luft würde mir helfen und ging hinaus, aber es brachte keine Besserung. Ich holte mir einen Schluck Wasser, aber auch das schien mir nicht zu helfen, also ging ich wieder in den Versammlungsraum.

Hingabe

by Erwin Zoor

Solange wir das Gesetz der Schwerkraft nicht akzeptieren und mit ihm kooperieren, können wir auch nicht fliegen. Solange wir das Gesetz der Wirtschaft nicht akzeptieren und mit ihm kooperieren, können wir im Geschäftsleben nicht erfolgreich sein. Verstehst du worauf ich hinauswill? Hingabe zu Gott ist keine Schwäche, sondern Weisheit. Nur ein Dummkopf widersteht Gott, weil es ein Kampf ist, den man nicht gewinnen kann. Der Erfolg in dem Werk, zu dem er uns berufen hat, liegt in unserer Hingabe zu ihm. Hingabe offenbart sich in Gehorsam. Es bedeutet, zu allem “ja, Herr” zu sagen, was er möchte. Zu sagen, “nein, Herr”, bedeutet Ungehorsam. Wie können wir Jesus “Herr” nennen und uns weigern ihm zu gehorchen? (Lukas 6,45) Petrus demonstrierte, was wahrer Gehorsam ist, als Jesus ihm befahl es noch einmal zu versuchen: “…Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort will ich die Netze auswerfen. Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen” (Lukas 5,5-6). Hingebungsvolle Menschen gehorchen Gott, auch wenn es keinen Sinn zu ergeben scheint. Abraham folgte Gott ohne zu wissen, wohin er ihn hinführen würde. Hanna wartete auf das Timing Gottes ohne zu wissen, wann es soweit sein würde. Maria erwartete ein Wunder ohne zu wissen, wie es geschehen würde. Josef vertraute dem Plan Gottes ohne zu wissen, warum die Dinge so geschahen, wie sie geschahen. Ein jeder von ihnen hatte sich Gott völlig hingegeben, und sie waren am Ende die Sieger. “Wie erkenne ich, ob ich mich Gott völlig ergeben habe?”, fragen wir uns. Wir erkennen es daran, wenn wir uns auf Gott verlassen die Dinge für uns zu erledigen anstatt andere Menschen zu manipulieren, unsere eigenen Erwartungen zu erzwingen oder die Ereignisse nach unserem Ermessen kontrollieren zu wollen. Wir dürfen nicht das Sagen haben, sondern müssen stattdessen einfach loslassen und alles dem Willen Gottes überlassen. – Verfasser unbekannt

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